Der Zufall brachte mich in Kontakt mit dem Minimalismus.

Veröffenticht am 24.06.2014    von     in der Kategorie Podcast "weniger ist oftmals mehr"     bisher keine Reaktionen


In den letzten Tagen, Wochen und Monaten stoße ich im Web immer mehr auf Artikel, Beiträge und Informationen zum Thema Minimalismus. Dies führte nun dazu, dass ich mich immer mehr mit diesem Thema und den Parallelen zu meiner Einstellung im Umgang mit den materiellen Dingen in meinem Leben auseinandersetze.

 
Seit den Tagen meiner frühen Teenagerzeit habe ich angefangen Gegenstände um mich herum zu horten. Musikkassetten, Schallplatten, CD’s, Musikhefte waren neben allen möglichen Büchern die ersten Dinge. Ja selbst heute stehen in meinem Bücherregal “noch” Bücher aus dieser Zeit. Dazu kamen im Laufe der Jahre dann Videofilme und Videospiele. Die Zahl meiner Hobbys stieg in den letzten Jahren ebenso an, wie der Platzbedarf für die Sammlung an “unverzichtbaren” Gegenständen. Das ich gar nicht alle meine Freizeitbeschäftigungen ausfüllen konnte, war lange Zeit eher zweitrangig. Auch die Erkenntnis, dass die Pflege und  Instandhaltung der angeschafften Dinge meist mehr Zeit in Anspruch nahm als die Nutzungszeit lies mich lange Zeit nicht umdenken. Oft verbrachte ich die Zeit mit dem Reinigen von Gegenständen und ärgerte mich, dass ich meine wertvolle Zeit damit verbringe. Natürlich muss ich auch gestehen, für manche Anschaffung die mir meine Zeit raubt ist meine Neugierde und Begeisterung für die Technik schuld. Aber oft ist die Erkenntnis ja der erste Weg in die Besserung!

 
Diese Begeisterung für die Technik, hat in den letzten Jahren natürlich dazu geführt, dass ich mich zum Beispiel von meinen Videofilmen getrennt habe. Zuerst hatte ich angefangen und meine ganzen VHS-Bänder digitalisiert. So standen zwei Festplatten neben meinen gut 300 DVD’s. Als ich den Überblick über die ganzen Filme verlor, habe ich das aus meiner heutigen Sicht einzig Richtige gemacht. Statt zu sortieren und organisieren habe ich die Festplatten gelöscht und diese mit den DVD’s bei eBay verkauft! Wenn ich mir heute einen Film ansehen möchte, gehe ich in die Stadtbibliothek und leihe mir dort einen Film aus. Und wenn es ein ganz spezieller Wunschfilm sein soll, nutze ich das Internet und Leihe mir den Film und streame in. Die Musikkassetten habe ich ohne Digitalisierung entsorgt. Die Mengen an Schallplatten und CD’s haben Ihren Platz bei anderen Sammlern gefunden. Die Menge der Musikstücke, welche ich wirklich nicht missen möchte, habe ich mir in digitaler Form gekauft. Das digitale Zeitalter macht es eben möglich, keine Gegenstände die Platz und die Zeit zum abstauben benötigen. Das mein Vermächtnis an die Nachwelt dadurch in materiellen Dingen geringer sein wird kann ich gut verkraften. Und die, welche nach meinem Ableben meine Habseligkeiten entsorgen müssen wahrscheinlich auch!

 
Aber nun zurück zum Thema Minimalismus. Aufmerksam auf das Thema minimalisieren wurde ich durch den Onlinebericht http://t3n.de/news/digitale-nomaden-ortsunabhaengig-500057/ des t3n-Magazins. Es ist nicht mein Ziel ein digitaler Nomade zu werden, aber etwas ortsunabhängiger wäre ich sehr gerne. Und als ich mich mit diesem Thema auseinander setzte, wurde und wird mir auch immer noch bewusst, dass ich vieles an meiner bisherigen Einstellungen zu materiellen Dingen ändern will und kann. Und die Möglichkeiten welche uns das digitale Zeitalter hierzu bieten sind riesig.

 
So habe ich angefangen mich von nicht beachteten Hobbys und vor allem von den dazu benötigten Gegenständen zu trennen. Die ersten Schritte in die Mobilität durch das papierlose Büro habe ich schon geschafft.  Über diesen Schritt berichte ich in der ersten Folge meines Podcast.
Über die folgenden Schritte werde ich versuchen hier und in meinem Podcast zu berichten.

 
Es würde mich freuen, wenn Du einen kurzen Kommentar hinterlassen würdest, ob und wie Du zum Minimalismus gekommen bist.
Interessante Links zum Thema Minimalismus und digitale Nomaden findet der interessierte Leser hier:
http://www.einfachbewusst.de/ – Blog über Minimalismus und Nachhaltigkeit
http://minimamuse.wordpress.com/ – Minima Muse ein noch junger Blog zum Thema Minimalismus
http://www.minimalismus-leben.de/ – ein Blog wie der Name schon sagt zum Thema Minimalismus
http://www.digitalenomaden.net/ – Forum der digitalen Nomaden
http://www.earthcity.de/ – Blog zum Thema ortsunabhängiges Arbeiten
http://www.dnx-berlin.de/ – Konferenz zum Thema Digitale Nomaden

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Servus, ich bin Wolfgang.

Blogger – Maker – web & mobile Developer – Dobermann Besitzer.

Mit meinem über die Jahre gesammelten Wissen als Webworker möchte ich dir Hilfestellungen und Anregungen zur Nutzung der sich aus dem digital Lifestyle ergebenden Möglichkeiten und Notwendigkeiten geben.

Einen aktuellen Schwerpunkt auf meinem Blog bildet das Thema IoT im Zusammenspiel mit dem Raspberry Pi.


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