Entwicklung des eigenen Personal Branding

Veröffenticht am 24.08.2015    von     in der Kategorie Online Präsentation und Reputation, Personal Branding     bisher keine Reaktionen


zur Entwicklung des Personal Branding gehört zuerst die Selbsteinschätzung

damit du dich als authentische Persönlichkeitsmarke positionieren kannst.

Gerade für Einzelpersonen kann die Entwicklung des Personal Branding, also die Bildung einer Marke anfangs zu einer Findung und kennenlernen seines eigenen Ichs führen. Allerdings möchte ich jetzt nicht so weit gehen und behaupten, die intensive Beschäftigung mit sich selbst und der Entwicklung deines Personal Brands kommt einer Selbstfindung bzw. einer Selbstreflexion nach dem Motto “Wer bin ich und was macht mich glücklich?” gleich oder nahe. Allerdings wirst und solltest du danach ein besseres Selbstbild haben.

 

Nur wer ein klares Selbstbild hat, kann ein klares Fremdbild erzeugen.

 

In einem Interview des Portals unternehmer.de mit der selbstständigen Personalberaterin Maike Dietz zum Thema “Personal Branding” wurde die Frage: “Was muss man tun, um sein Personal Branding zu entwickeln?” gestellt. Die umfangreiche Antwort möchte ich mit der Kernaussage: “Es geht um die Schärfung für den Blick auf die eigenen fachlichen, methodischen und persönlichen Kompetenzen.” zusammenfassen. Das komplette Interview findest du auf dem Portal unter dem Titel “Personal Branding: Werden Sie selbst zur Marke! Interview mit Maike Dietz“. In diesem werden unter anderem auch Fragen zur Steuerung der beruflichen Entwicklung mittels der Personalmarke behandelt.

Grundlage des Personal Branding schaffen

Aus dieser Kernaussage leite ich nun einen klaren ersten Arbeitsauftrag ab. Bevor man überhaupt mit der Positionierung der eigenen Persönlichkeitsmarke beginnt, sollte man von sich und somit seiner Persönlichkeit ein genaues Selbstbild haben.

Dabei spielt in meinen Augen die Aktualität eine ganz wichtige Rolle. Denke dabei zum Beispiel an ein Bewerbungsfoto oder Profilbild, dieses sollte doch auch so aktuell sein, damit dich dein Gegenüber auch erkennen kann. Ebenso solltest du nicht ein Personenbild erschaffen, welches dich erst nach Erreichen der gewünschten Ziele abbildet. Du würdest dir doch auch keine Fotomontage als Profilbild auswählen, welches dich mit langen Haaren zeigt, nur weil du dich in einem Jahr mit einem Pferdeschwanz siehst. Natürlich ist die Entwicklung eines Human Branding ein fortlaufender Prozess und auch ist gerade die Zielsetzung ein wichtiges Merkmal. Allerdings bin ich der Meinung, ich kann mich heute zum Beispiel noch nicht als Experte für eine Sache ausweisen, nur weil ich mich zukünftig damit beschäftigen möchte oder werde. Jedoch kann ich dieses Vorhaben meinem Umfeld eventuell mitteilen, damit diese bei Bedarf mit meiner Unterstützung rechnen können, und ich somit Erfahrung sammeln kann. Andere Personen sehen dies auf Grund ihrer Persönlichkeit vielleicht schon etwas anders und geben sich schon im Vorfeld als Experte aus. Aber auch dies solltest du für dich und deine Personal Brand selbst festlegen.

Zum Thema Selbstfindung gibt es bekanntlich unzählige Publikationen, jedoch geht es beim Personal Branding wie eingangs schon erwähnt weniger um die Frage nach dem “Wer und Wohin”bzw. “Wie werde ich glücklich”, sondern um die Ausarbeitung und Beschreibung der eigenen Fähigkeiten. Aber ganz abstreiten möchte ich nicht, die Entwicklung des Personal Branding hat viel mit Selbstreflexion zu tun.

Bevor du dich nun an die Ausarbeitung der Selbstbeschreibung deines Ichs machst, solltest du dir bewusst sein, dies ist keine Aufgabe für eine halbe Stunde. Auch empfehle ich dir, suche dir einen Ort, der dich nicht ablenkt und du auch eine Entspannung finden kannst. Wenn du diesen Platz gefunden hast, dann setze dich mit folgenden Fragen intensiv auseinander. Dabei solltest du etwas in die Vergangenheit und natürlich auch in die Zukunft blicken, denn nur dann wirst und kannst du auch eine ehrliche Selbsteinschätzung abgeben.

Folgende Fragen sind nur als Gedankenanstoß gedacht, da du bestimmt bei der Auseinandersetzung mit dir selbst die notwendigen Fragen finden wirst.

Welche Persönlichkeitsmerkmale habe ich und wie kann ich diese am besten einsetzen?

Solltest du merken, dass du eher ein ruhiger oder sogar introvertierter Mensch sein, sollte dieser Umstand später bei deinem Markenaufbau Beachtung finden. Nichts ist schlimmer als Dinge tun zu müssen, die uns im Grunde widerstreben.

Welche Stärken und Fähigkeiten besitze ich?

Je klarer du diese Eigenschaften definieren kannst, desto bewusster wird dir auch wie du diese in deine Brand einbinden kannst.

Welche Themen beschäftigen mich und lassen mich die Zeit vergessen?

Gerade für die Positionierung sind die bevorzugten Themen wichtig. Da diese den Ausschlag geben, mit was du von der Aussenwelt in Verbindung gebracht wirst. Schwieriger wird es eventuell, wenn du zu dem Personenkreis gehört, die konstant für mehrere Themen brennen. Hier hilft eventuell eine Fokussierung auf einen kleinen Themenbereich.

Mit welchen Aufgaben und Fragen werde ich von meinem Umfeld immer betraut?

Warum solltest du dich eventuell neu positionieren, wenn du von deinem Umfeld schon in manchen Dingen als “Experte” angesehen wirst? Auch kann dir diese Frage vielleicht auch helfen, deine Stärken und Fähigkeiten zu definieren.

Wie ist meine berufliche und private Situation?

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, vergiss nicht deine momentane Situation. Diese sollte auf alle Fälle in deine Brand mit einfließen, oder anders gesagt, mach dir nicht vor, du könntest morgen in München und nächste Woche in Berlin tätig sein, wenn du zum Beispiel ein kleines Kind ohne nötige Unterstützung versorgen musst.

Wie du vielleicht merkst, die Entwicklung eines Personal Branding ist mit Arbeit verbunden und ist eine sich immer wiederholende Aufgabe, bestehend aus der Analyse des IST und des gewünschten SOLL.

Die Markenbildung

Mit der Bestimmung des Selbstbildes hast du nun die Grundlage für die Markenbildung geschaffen. Du weißt nun, wer und was du bist und was dich ausmacht. Mit diesem Wissen kannst du nun mit dem Aufbau deiner Marke und dem sogenannten Fremdbild, durch die Positionierung und Öffentlichkeitsarbeit beginnen. Einen interessanten Beitrag zum Thema findest du auf selbständig-im-netz.de mit dem Titel “Eine Marke ist der beste Verkäufer – 5 Schritte zur ‘Personal Brand’!“.

Die Bücher von Jon Christoph Berndt, Die stärkste Marke sind Sie selbst!: Schärfen Sie Ihr Profil mit Human Branding und Die stärkste Marke sind Sie selbst! – Das Human Branding Praxisbuch, kann ich dir zu diesem Thema empfehlen.

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Servus, ich bin Wolfgang.

Blogger – Maker – web & mobile Developer – Dobermann Besitzer.

Mit meinem über die Jahre gesammelten Wissen als Webworker möchte ich dir Hilfestellungen und Anregungen zur Nutzung der sich aus dem digital Lifestyle ergebenden Möglichkeiten und Notwendigkeiten geben.

Einen aktuellen Schwerpunkt auf meinem Blog bildet das Thema IoT im Zusammenspiel mit dem Raspberry Pi.


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