Bauteile für die RS232 Steuerung über Webinterface

Veröffenticht am 13.08.2014    von     in der Kategorie Raspberry Pi, uart2web Projekt     bisher 1 Reaktion    Zuletzt überarbeitet am 21.02.2017


Wie im Beitrag „RS232 Schnittstelle mit mobilen Endgeräten über ein Webinterface abrufen“ schon erwähnt, möchte ich in diesem Artikel die für mein Projekt notwendigen Bauteile und die ersten Schritte zur Einrichtung des Systems beschreiben.

Hardware für das Projekt „RS232 Steuerung über Webinterface“

Nachdem ich mich für die Umsetzung des Projektes auf einen Raspberry Pi auf Grund seiner Erweiterungsmöglichkeit und der grossen Community festgelegt hatte, war es an der Zeit für die Besorgung der notwendigen Bauteile.

Bauteile für das Projekt
Bauteile für das Projekt

 

1. Raspberry Pi, Netzteil, SD-Card, WLAN-USB Modul

Für die Beschaffung der Grundhardware habe ich mich für ein Bundle entschlossen, welchem noch ein Gehäuse beiliegt entschlossen.

2. USB Maus und Tastatur über USB-Hub

Da meine Maus und Tastatur über Bluetooth mit dem Rechner verbunden ist, habe ich die USB Maus und Tastatur als notwendiges Bauteil aufgelistet. Den USB-Hub benötigte ich zum einmaligen Anschluss der Eingabegeräte, da der Raspberry     Pi  nur zwei USB Anschlüsse zur Verfügung stellt und einer davon mit dem WLAN-USB-Modul belegt ist.

3. RS232 Schnittstelle

Besonderheit der RS232 Schnittstelle des Raspberry PI ist, dass diese auf der GPIO Steckerleiste vorhanden ist. Allerdings ist hier dringend zu beachten, dass die meisten Geräte mit einer Spannung von 5, sogar bis 15 Volt an der seriellen Schnittstelle arbeiten. Der Raspberry PI allerdings nur mit einer Spannung von 3,3 Volt. Dies würde bedeuten, dass wir bei einer höher anliegenden Spannung unseren Raspberry Pi zerstören.  In meinem Fall liegen 5 Volt an der RS-232 Schnittstelle an. Daher ist unbedingt darauf zu achten, dass ein RS232 Serial Port zu TTL Digital Converter Modul zum Einsatz kommt.

Erste Schritte der Einrichtung

Als erstes habe ich mir das aktuelle Betriebssystem von der Raspberry Pi Webseite geladen. Da ich es mir soweit wie möglich einfach mache, habe ich mich für die NOOBS-Variante entschieden. Hier ist die Datei größer, da diese gleich mehrere Betriebssysteme umfasst. Aber es ist auch ein Installationsmanager dabei, der eine anfängliche Einrichtung der SD-Card und des verwendeten Betriebssystem ersetzt. Hierzu muss die ZIP-Datei nach dem Download auf der SD-Card entpackt werden. Danach kann diese in den Raspberry Pi eingeschoben und dieser gestartet werden.

Für die 1. Einrichtung kann der Raspberry Pi mit WLAN-USB-Modul gestartet werden. Den RS232 Serial Port Converter habe ich erst nach der kompletten Einrichtung installiert.

Nach dem Einschalten des Systems erhält man von NOOB eine Auswahl der zur Verfügung stehenden Betriebssysteme. Für meine Zwecke und wegen der garantierten Hardwareunterstützung habe ich mich für Debian Wheezy, dem Raspbian Betriebssystem entschieden.

Das WLAN Modul wird im Normalfall gleich erkannt und installiert. Die Einrichtung des WLAN’s erfolgt über das Programm WiFi Config, welches auf dem Desktop zu finden ist.  Nach Aufruf des Programmes kann man sich über die „Scan“-Funktion sich die vorhandenen Netzwerke anzeigen lassen. Durch Doppelklick wählt man sein Netzwerk aus und gibt unter PSK den Netzwerkschlüssel ein. Danach steht die Verbindung  (Connect) mit dem Netzwerk.

Die ersten Schritte sind getan!

Um den Raspberry Pi zu steuern und zu Programmieren wollte ich diesen allerdings nicht immer an meinem Monitor haben und über die USB Maus und Tastatur bedienen. Deshalb waren die nächsten Schritte, welche ich im nächsten Beitrag erkläre, die Einrichtung der Steuerung über VNC.



Servus, ich bin Wolfgang.

Blogger – Maker – web & mobile Developer – Dobermann Besitzer.

Mit meinem über die Jahre gesammelten Wissen als Webworker möchte ich dir Hilfestellungen und Anregungen zur Nutzung der sich aus dem digital Lifestyle ergebenden Möglichkeiten und Notwendigkeiten geben.

Einen aktuellen Schwerpunkt auf meinem Blog bildet das Thema IoT im Zusammenspiel mit dem Raspberry Pi.


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